Ob vegan, vegetarisch, koscher, halāl, glutenfrei oder laktosefrei: Viele Menschen achten aus verschiedensten Gründen etwas genauer darauf, womit sie sich ernähren. Was zu Hause selten ein Problem ist, kann unterwegs allerdings schwieriger sein.

Ich zeige euch, wie ihr mit der Smartphone-App OsmAnd unterwegs auf die Suche nach geeigneter Gastronomie gehen könnt. OsmAnd gibt es für Android- und iPhone-Geräte, wobei ich mangels iPhone leider nur eine Anleitung für die Android-Variante geben kann. Schreibt mir gerne, wenn ihr es mit eurem iPhone hinbekommen habt.

Vorweg: OsmAnd verwendet die freien Kartendaten des wundervollen OpenStreetMap-Projektes, quasi die Wikipedia unter den Landkarten. Die Daten werden von vielen Menschen zusammengetragen und gepflegt, dazu gehören auch sehr praxistaugliche Daten wie die Information, welche Art Speisen in einem Restaurant oder Imbiss angeboten werden. Die Daten sind dabei nicht zwangsläufig vollständig oder korrekt, können aber von allen angepasst werden. Das ist einfacher als man denkt, und macht durchaus Spaß.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Nachdem Ihr OsmAnd installiert habt, müsst Ihr noch (via WLAN) passende Karten für eure Umgebung herunterladen. Das dauert ein wenig und kostet Speicherplatz, dafür spart es Datenvolumen, da unterwegs keine Internetverbindung benötigt wird.

Jetzt könnt Ihr die Suchfunktion nutzen, um passendes Essen zu finden. Wählt dafür den Punkt „Suche“ im Hauptmenü (erreichbar über den Menü-Button am Bildschirmrand unten links), dort den Unterpunkt „Kategorien“ und schließlich die Kategorie „Gastronomie“. Es folgt eine Auflistung von Gastronomie-Betrieben in der Umgebung, die ihr mit der Filterfunktion (Schieberegler-Icon oben rechts) weiter eingrenzen könnt, unter anderem auf vegane Speisen. Nach Anwendung der gewählten Filter werden die passenden Betriebe angezeigt und können schließlich auch auf der Karte angezeigt werden.

Für meinen Wohnort Frankfurt klappt das ganz gut, wie gesagt steht und fällt es mit den von der Community eingepflegten Daten. Wenn dir Fehler auffallen oder du etwas ergänzen möchtest, schau dir doch einfach mal OpenStreetMap an und unterstütze andere bei ihrer Nahrungssuche 🙂 Guten Appetit!

PS: Wie ihr ein Restaurant als vegan markiert, erkläre ich in einem kurzen Video bei YouTube.

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2 Kommentare

    1. Auch eine gute Möglichkeit, da ebenfalls OpenStreetMap-Daten verwendet werden. Das Projekt könnte meiner Meinung nach allerdings noch etwas „poliert“ werden 🙂 Zudem steht es soweit ich das sehe nicht unter einer Open-Source-Lizenz.

      Es macht natürlich weniger Sinn, nur für diesen Zweck OsmAnd zu installieren, aber es hat eben noch viele weitere Funktionen.

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